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Gedenkfeier für Lisa Meyersohn

09.09.2022
Charité Campus Mitte Paul-Ehrlich-Hörsaal Virchowweg 4 10117 Berlin

Nachdem bereits am Mittwoch, 7. September vier Stolpersteine für die Familie Meyersohn verlegt wurden, findet am 9. September eine Gedenkfeier in der Charité Mitte statt, bei es wesentlich auch um Lisa Meyersohn, die als Krankenschwester im Jüdischen Krankenhaus das Dritte Reich überlebt hat, gehen wird. 

Lisa Meyersohn stammte aus einer deutsch-jüdischen Familie und hat das 3. Reich als Krankenschwester im Jüdischen Krankenhaus Berlin überlebt. Ihr Vater, der Allgemeinmediziner Siegbert Meyersohn, ihre Mutter und ihre jüngere Schwester wurden in Ausschwitz ermordet. Mehrere Institute der Charité, auch das GIM, befinden sich heute nah an Lisa Meyersohns letztem Wohnort in der Iranischen Str. 4 und ihrem Arbeitsplatz im Jüdischen Krankenhaus. Bei der Gedenkveranstaltung soll deshalb auch an die Geschichte des Jüdischen Krankenhauses erinnert werden.

Beiträge:
PD Dr. Gerhard Jan Jungehülsing (Jüdisches Krankenhaus Berlin)
PD Dr. Friederike Kendel, Prof. Dr. Gertraud Stadler (Geschlechterforschung in der Medizin)
Sue Gessler, eine Nichte von Lisa Meyersohn, zur Geschichte ihrer Familie
Dr. PH Benjamin Kuntz (RKI) zur Geschichte des Jüdischen Krankenhauses Berlin
unter Mitwirkung der Studierenden des Studiengangs Bachelor Pflege

 

Für die Veranstaltung gilt eine Testpflicht. Die Teilnahme ist kostenfrei.