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Neujahrsempfang im Jüdischen Krankenhaus anlässlich des jüdischen Neujahrsfestes Rosch Haschana

28.09.2017

27.09.2017 - Shana tova u’metuka!

Zur Feier des Beginn des neuen Jahres nach jüdischem Kalender, Rosch Haschana fand am gestrigen Abend der traditionelle, jährliche Empfang der Stiftung Jüdisches Krankenhaus Berlin statt. Zu den rund 170 Gästen gehörten – neben zahlreichen Mitarbeitern und dem Kuratorium der Stiftung – u. a. Mitglieder des Deutschen Bundestages, der Landesregierung, des Berliner Abgeordnetenhauses und des Bezirks Mitte, sowie Kooperations- und Geschäftspartner und Freunde des Jüdischen Krankenhauses, außerdem Vertreter des Berliner Gesundheitswesens, der Wirtschaft und der Jüdischen Gemeinde.

Zur Beginn des Abends begrüßten Brit Ismer, Kaufmännische Direktorin, und Dr. Bärbel Grygier, Vorsitzende des Kuratoriums, die Gäste im Saal des Wohnpflegezentrums mit einer kurzen Eröffnungsrede, in der sie das besondere Engagement der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und die Vielfalt in der Stiftung würdigten, die beide als Markenzeichen des Jüdischen Krankenhauses gelten.

Auch Rabbiner Yehuda Teichtal würdigte anschließend in seiner kurzen Ansprache ein Charakteristikum des Jüdischen Krankenhauses, nämlich die besondere Fähigkeit, den Patienten nicht nur rein medizinisch zu versorgen, sondern in ihrer schweren Lage positive Gefühle, Vertrauen und Zuversicht zu geben. Er rief dazu auf, das neue Jahr zu einem Jahr des Friedens, der positiven Einstellung und der Freude zu machen und wünschte, bevor er abschließend das traditionelle Schofar (Widderhorn) blies, dem Jüdischen Krankenhaus ein gutes und süßes Jahr - Shana tova u‘metuka.

In ihrer darauffolgenden Rede betonte auch die Senatorin für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung, Dilek Kolat den hohen Stellenwert des Jüdischen Krankenhauses mit seiner besonderen Geschichte, der gelebten Vielfalt, und dem hervorragenden medizinischen Angebot, und dass es auch in Zukunft „unverzichtbar für die Gesundheitsversorgung in Berlin sein“ und „eine wichtige Rolle spielen wird“. Im Zusammenhang mit der stetig wachsenden Stadt, den demografischen Veränderungen und den Auswirkungen auf das Gesundheitswesen sprach sie kurz auch den Investitionsbedarf des Jüdischen Krankenhauses und der Berliner Krankenhäuser insgesamt an und sagte zu, sich weiter für mehr Investitionsmittel des Landes einzusetzen.

Der letzte Punkt des offiziellen Programms war dann bereits der Übergang zum gemütlichen Teil des Abends. Bevor das koschere Buffet eröffnet wurde, spielte die wunderbare Sharon Brauner mit ihrer Band eine Dreiviertelstunde lang jiddische und andere Lieder und begeisterte die Anwesenden. Anschließend wurde noch einige Stunden zusammen gegessen, geredet und gelacht. Der Abend war ein toller Start ins neue Jahr!

Wir freuen uns schon auf den nächsten Neujahrsempfang.