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Presseinformation

05.06.2018
SPD Fraktion vor Ort im Jüdischen Krankenhaus Berlin - Besuch der Senatorin für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung, Dilek Kolat

Im Rahmen ihrer 2-tägigen Tour durch den Wedding besuchte die direkt gewählte Abgeordnete der SPD-Fraktion des Berliner Abgeordnetenhauses, Bruni Wildenhein-Lauterbach gemeinsam mit der Senatorin für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung, Dilek Kolat und dem stv. Bezirksbürgermeister und Bezirksstadtrat für Stadtentwicklung, Soziales und Gesundheit von Berlin Mitte, Ephraim Gothe, am 04.06.2018 das Jüdische Krankenhaus Berlin. Schwerpunktthemen des Besuchs waren die Notfallversorgung und die zukünftige Entwicklung unseres Hauses.

Zunächst besichtigten die Gäste in Begleitung des Vorstands die seit dem 2. April 2018 eingerichtete KV-Notdienstpraxis in den Räumen unserer Rettungsstelle. Dort sprachen sie mit Oberarzt Dr. Kirschstein und dem stellvertreten-den Vorstandsvorsitzenden der KV Berlin, Herrn Dr. Ruppert, über die Erfah-rungen der ersten zwei Monate dieser neuen Kooperation. Seit Eröffnung der KV-Notdienstpraxis vor 8 Wochen sind rund 820 Patienten von den KV-Ärzten behandelt und die Rettungsstelle spürbar entlastet worden.

Im Anschluss führte die kleine Krankenhaustour in die Klinik für Neurologie, mit integrierter und zertifizierter Stroke Unit und einer Einheit für Neurologische Frührehabilitation Phase B. Der Chefarzt der Klinik, PD Dr. Gerhard Jan Jungehülsing, führte über die Station und erläuterte, wie unter deutlich sicht-baren schwierigen baulichen Bedingungen das Team aus Ärzten, Pflegenden, Therapeuten und vielen anderen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern den Bettenaufbau gemäß Krankenhausplan bisher ohne Erweiterungs- oder Neubaumaßnahmen realisiert hat.


Der Vorstand stellte darüber hinaus dar, dass die bauliche Situation und das Alter des Krankenhauses inzwischen mehr als eine Herausforderung ist. In vielen Bereichen des Krankenhauses gibt es noch immer überwiegend Patientenzimmer ohne eigene Nasszelle, d.h. Toiletten und Stationsbad für alle auf dem Flur außerhalb des Zimmers – heutzutage eigentlich niemandem zuzumuten. Außerdem erschwert das den „Kampf gegen die Keime“. Und die alten Gebäude bieten zudem schlechte Arbeitsbedingungen für unsere Mitarbeiter.

„Um die Zukunft des Jüdischen Krankenhauses an diesem Standort zu sichern, benötigen wir Wachstumsflächen. Wir benötigen hier dringend Verbesserungen, auch damit wir weiterhin Menschen gewinnen, die in den medizinischen Berufen bei uns arbeiten wollen“, appellierte Frau Ismer an die Politiker. Der Vorstand warb in den Gesprächen eindringlich für eine Unterstützung der Bauvorhaben und Hilfe bei der Finanzierung notwendiger Investitionen für das Jüdische Krankenhaus Berlin.