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Das Jüdische Krankenhaus Berlin erhält erste Lieferung des Corona-Impfstoffes und startet unverzüglich das Impfen der eigenen Belegschaft

12.01.2021

Nach Erhalt der ersten 50 Dosen des Corona-Impfstoffes von BioNTech/Pfizer am 12. Januar 2021 startet das Jüdische Krankenhaus Berlin noch am selben Tag mit der Impfung des medizinischen Personals.

Heute Nachmittag erhielt das Jüdische Krankenhaus Berlin die ersten Dosen des Corona-Impfstoffes BNT162b2 von BioNTech/Pfizer und startete sogleich mit der Impfung des eigenen medizinischen Personals. Gemäß der senatseigenen Verteilung, die sich nach der aktuellen Anzahl der Covid-19-Patient:innen sowie nach der Gesamtanzahl der bisher versorgten Covid-19-Patient:innen errechnet und insbesondere den Anteil an der Versorgung von Intensivpatient:innen berücksichtigt, erhielt das Krankenhaus mit 50 Dosen eine vergleichsweise geringe Menge an Impfstoff. Dennoch markiert der heutige Start der Schutzimpfungen für die Belegschaft des Jüdischen Krankenhauses Berlin einen positiven Meilenstein in der bisherigen Zeit der Pandemie und sorgt für Optimismus und neue Energie bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

Bei der Priorisierung der Impfungen folgt das Krankenhaus den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) und bietet die ersten Dosen den Pflegekräften und dem ärztlichen Personal der Intensivstation sowie der mit der Versorgung von Covid-19-Patient:innen betrauten Stationen an. Der Pandemiestab des Krankenhauses – allen voran der Pandemiebeauftragte Arzt Dr. Jörg Reuter – freut sich über die sich bereits abzeichnende große Impfbereitschaft innerhalb der Belegschaft des Krankenhauses. Demzufolge konnten alle vorhandenen Dosen bereits zügig verabreicht werden und weitere Lieferungen mit zusätzlichem Impfstoff werden mit einer langen Liste an Impfwilligen dringend erwartet.

Die hausinterne Organisation und Vorbereitung für die Verabreichung des Impfstoffes erfolgte schon Ende vergangenen Jahres bis ins kleinste Detail, so dass nach Ankunft des Impfstoffes erfreulicherweise keine zeitliche Verzögerung in Kauf genommen werden musste. Die Impfung erfolgt durch eigenes medizinisches Fachpersonal, wobei es sich der Pandemiebeauftragte Dr. Jörg Reuter nicht nehmen ließ, die ersten 50 Kolleg:innen im Haus selbst zu impfen. 

Prof. Dr. Kristof Graf, Ärztlicher Direktor des Jüdischen Krankenhauses Berlin, sagte: „Vor den Leistungen unserer Mitarbeitenden, die seit Monaten an Covid-19 erkrankte Patient:innen unter extrem herausfordernden Bedingungen versorgen, haben wir den allergrößten Respekt. Wir sind sehr froh, dass wir gerade diesen Mitarbeitenden nun bevorzugt eine Impfung anbieten können und hoffen, dass möglichst schnell weiterer Impfstoff für alle Kolleginnen und Kollegen zur Verfügung gestellt wird.“

Die Kaufmännische Direktorin, Frau Brit Ismer, fügte hinzu: „Mit dem Start der Impfungen in unserem Haus erhöhen wir für alle Mitarbeitenden nicht nur den persönlichen Schutz am Arbeitsplatz und damit einhergehend auch den Schutz für deren Familien und Angehörige. Sondern natürlich profitieren auch die uns anvertrauten Patient:innen von der zusätzlichen Sicherheit beim Aufenthalt in unserem Krankenhaus, die durch eine möglichst hohe Beteiligung der Beschäftigten an den Corona-Impfungen erreicht wird.“

Leiter der Zentralen Notaufnahme und Pandemiebeauftragter des Jüdischen Krankenhauses Berlin, Dr. Jörg Reuter, führt erste Impfung mit Corona-Impfstoff im JKB durch.

Leiter der Zentralen Notaufnahme und Pandemiebeauftragter des Jüdischen Krankenhauses Berlin, Dr. Jörg Reuter, führt erste Impfung mit Corona-Impfstoff im JKB durch.