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Sicherheits- und Hygienekonzept während der Coronapandemie

23.07.2020

Mit dem deutlichen Rückgang der Fallzahlen von Covid-19-Infektionen in Berlin kehren die Krankenhäuser der Stadt seit Mitte Mai wieder schrittweise zum Normalbetrieb zurück. Auch im Jüdischen Krankenhaus Berlin werden verschobene Behandlungen und Operationen nachgeholt, um unseren Auftrag zur Gesundheitsversorgung der Berlinerinnen und Berliner im vollen Umfang zu gewährleisten.

Dabei steht die Sicherheit unserer Patienten sowie unserer Mitarbeitenden für uns an oberster Stelle. „Es ist jedoch auffallend, dass in der Bevölkerung weiterhin Unsicherheit und Sorge vor einem geplanten Klinikaufenthalt oder dem Aufsuchen der Zentralen Notaufnahme für eine akute medizinische Behandlung aus Angst vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus bestehen.“, sagt der Ärztliche Direktor und Chefarzt der Klinik für Innere Medizin Prof. Dr. Graf. „Natürlich haben wir Verständnis für die Sorge der Menschen, sich bei Mitpatienten oder dem Krankenhauspersonal mit dem Coronavirus anzustecken. Und daher ist es uns ein wichtiges Anliegen, transparent und umfassend über die strengen Hygieneregeln zur Wahrung einer höchstmöglichen Patientensicherheit in unserem Krankenhaus zu informieren.“

Unser Sicherheits- und Hygienekonzept für Ihre Gesundheit und zum Schutz vor dem Coronavirus während des Aufenthaltes im Jüdischen Krankenhaus Berlin umfasst die folgenden Schwerpunkte:

1. Coronatest für alle stationären Patienten

Bei uns werden alle neu aufgenommenen Patienten auf Covid-19 getestet – unabhängig davon, ob Symptome vorliegen oder bereits zu einem früheren Zeitpunkt (> 48h) eine Testung stattgefunden hat. Bei Notfallpatienten erfolgt der Testabstrich direkt in unserer Zentralen Notaufnahme. Patienten mit geplanten Eingriffen werden gebeten, einen Nachweis über einen negativen Coronatest (nicht älter als 48 Stunden) zum prästationären Termin bzw. zur Aufnahme mitzubringen. Sollte dies nicht möglich sein, wird bei unseren Patienten beim vorstationären Termin bzw. spätestens zum Aufnahmetermin ein Abstrich in unserem Krankenhaus durchgeführt. Positiv getestete Patienten werden von uns persönlich über das Testergebnis informiert.

2. Vorab-Check zur Risikobewertung und Verdachtsisolierung

Alle Patienten werden in einem ausführlichen Vorab-Check nach Symptomen, Kontakten zu Erkrankten und weiteren Corona-Risikofaktoren, wie zum Beispiel Vorerkrankungen, befragt. Ergibt sich aus der Anamnese ein Coronaverdacht, wird der Patient in einem für Verdachtsfälle vorbestimmten Stationsbereich untergebracht.

3. Klare räumliche Trennung

Patienten mit Covid-19-Erkrankung sowie Coronaverdachtsfälle werden von den übrigen Patienten räumlich getrennt untergebracht und behandelt. Die Pflege und Behandlung der Patienten in diesen Bereichen wird von speziell geschultem Personal und unter strengen, den RKI-Empfehlungen folgenden Hygienevorschriften durchgeführt.  

4. Maskenpflicht

Für alle Mitarbeitenden des Krankenhauses, ob mit oder ohne Patientenkontakt, besteht eine Maskenpflicht. Patienten, Angehörige und Besucher sind mit Betreten des Krankenhauses ebenfalls zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes verpflichtet. Angehörige und Besucher werden darum gebeten, einen eigenen Mund-Nasen-Schutz mitzubringen, wobei sogenannte Community-Masken erlaubt sind.

5. Abstands- und Hygieneregeln

In allen Bereichen unseres Krankenhauses wurden seit Beginn der Coronapandemie Regeln zum Schutz vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus eingeführt, die laufend aktualisiert und den geltenden Vorschriften des Senats und des RKIs entsprechend angepasst werden. Dazu gehören Hygieneregeln, Abstandsgebote sowie Angaben zu den Maximalanzahlen von Personen in allen Bereichen, die für Mitarbeitende, Patienten, Angehörige und Besucher gleichermaßen gelten. Im Rahmen der ärztlichen, pflegerischen und therapeutischen Maßnahmen sind die Abstandsregelungen selbstverständlich nicht immer einzuhalten. Hierfür ist unser Personal bestens geschult  und trägt je nach konkretem Erfordernis persönliche Schutzausrüstung.

6. Besuchsregelung / Zugangskontrollen

Auch wenn in den vergangenen Wochen die Zahlen der Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Berlin rückgängig sind, sind die Pandemie und die damit einhergehende Gefahr einer Ansteckung mit dem Coronavirus keineswegs vorbei. Um unsere Patienten, deren Angehörige und Besucher sowie unsere Mitarbeitenden bestmöglich zu schützen, gelten im Jüdischen Krankenhaus Berlin weiterhin eingeschränkte Besuchs- und Zugangsregelungen. Wir bitten um Verständnis, sollte es an der Pforte daher zu etwas längeren Wartezeiten und Kontrollen kommen.

Unsere Besuchsregelungen sind wie folgt:

Ein Patient darf pro Tag von 1 Person für 1 Stunde besucht werden – die Personen dürfen hierbei täglich wechseln, müssen jedoch volljährig sein und vorher namentlich auf der Station angemeldet werden. Besucher werden an der Pforte gebeten, sich anhand eines Personaldokumentes zu identifizieren. Die Besuchszeiten auf den Stationen sind von 15:00 - 20:00 Uhr.