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Psychotherapeutische Kurzzeitbehandlung bei Traumatisierung / Borderline-Störung und zusätzlicher Suchtbehandlung

Auf der Station 12 bieten wir ein integratives psychotherapeutisches Programm (4 bis 6 Wochen) für Personen an, die entweder an Symptomen einer emotionalen Instabilität und starken Anspannungszuständen leiden (Borderlinestörung) oder die in ihrer Vergangenheit Traumatisierungen erfahren haben und Traumafolgestörungen entwickelt haben (z.B. posttraumatische Belastungsstörungen). Sollten diese Erkrankungen mit einer Suchterkrankung einhergehen, wird eine Suchtbehandlung mit der Therapie kombiniert, aber auch für Patientinnen und Patienten ohne Suchterkrankung bieten wir diese stationäre Psychotherapie an. Für jede der drei Krankheitsschwerpunkte (Borderlinestörung, Traumafolgestörung, Suchterkrankung) existiert je ein Behandlungsstrang, die nach Bedarf miteinander kombiniert werden können:

Borderlinestörung
Die Behandlung der Borderlinestörung orientiert sich an der von Marsha M. Linehan entwickelten Dialektisch-Behavioralen Therapie (DBT). Die DBT fokussiert dabei vorwiegend auf das Kennenlernen und Erkennen der Krankheitssymptome, eine Verbesserung der Beziehungsgestaltung sowie des Umgangs mit  Anspannungszuständen, selbstverletzendem Verhalten und Suizidalität. Den Therapiewochenplan dieses Behandlungsstranges können Sie hier einsehen.

Traumafolgestörung
Die Behandlung der Traumafolgesstörungen ist in unserer Klinik nicht aufdeckend (d.h. es wird kein Wiedererleben des Traumas angestrebt), sondern stabilisierend. Wir orientieren uns bei der Behandlung an dem Therapiekonzept „Sicherheit finden“ welches von Lisa Najavits entwickelt wurde. Diese Behandlung soll dazu beitragen, dass Betroffene mit Traumatisierungen Bewältigungsstrategien erlernen, welche das persönliche Gefühl der Sicherheit fördern und mögliche Beschwerden einer Traumafolgestörung reduzieren helfen. Ursprünglich wurde diese Behandlung für Traumafolgestörungen in Kombination mit Suchterkrankungen entwickelt, es hat sich aber auch für Personen als geeignet erwiesen, die nur an einer Traumafolgestörung ohne Suchterkrankung leiden. Den Therapiewochenplan dieses Behandlungsstranges können Sie hier einsehen.

Suchterkrankung
Die Suchttherapie (sogenannte qualifizierte Entgiftung) beginnt üblicherweise mit einer körperlichen Entgiftung und Abklären von körperlichen Folgeerkrankungen. Danach erfolgt eine gruppentherapeutische Behandlung, in welcher ein Krankheitskonzept und ein Behandlungsplan erarbeitet werden. Ergänzt wird diese Therapie durch Physiotherapie, Ergotherapie und das Kennenlernen von Selbsthilfegruppen.

Bei allen drei Therapiesträngen gilt, dass wir bereits während der stationären Behandlung mit Ihnen gemeinsam eine Weiterbehandlung nach dem Klinikaufenthalt planen und Ihnen behilflich in der Auswahl der weiteren ambulanten, teilstationären oder vollstationären Behandlung behilflich sind.

Kontakt
Psychiatrische Ambulanz
Heinz-Galinski-Straße 1
13347 Berlin

Eingang über Haus D

Erreichbar zu folgenden Zeiten:

Montag, Dienstag und Mittwoch
9:00 bis 12:00 und
13:00 bis 16:00 Uhr

Donnerstag
9:00 bis 12:00 und
13:00 bis 15:00 Uhr

Freitag
9:00 bis 12:00 Uhr

Weitere Terminabsprachen nach Vereinbarung.

Ab 8:00 Uhr erreichen Sie unsere Mitarbeiterin Frau Kirchhoff telefonisch. Bei Nichtbesetzung ist ein Anrufbeantworter geschaltet.

Tel.: 030 4994-2462
E-Mail: psychiatrie-ambulanz@jkb-online.de